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Mi, 29 November, 19:00 Uhr Berlin

Pitfalls der Praxisgründung und Steuerung der Unternehmensentwicklung

Referent: Dr. med. Christian Mauch

Berichtet wird über die Pitfalls der Praxisgründung und Steuerung der Unternehmensentwicklung. Berücksichtigt werden zunächst die eigenen Wünsche und individuellen Voraussetzungen. Anschließend stehen die Standortanalyse, wesentliche Punkte beim Praxiskauf und der Praxisbewertung sowie Finanzierungstehmen wie Investition, Leasing und Eigenkapital im Fokus. Abschließend wird auf Standort- und Kooperationspotenziale, Zeitstrahl sowie die Berücksichtigung von Mitarbeitern und Partnern eingegangen

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Pitfalls der Praxisgründung und Steuerung der Unternehmensentwicklung

Dr. med. Christian Mauch

Berichtet wird über die Pitfalls der Praxisgründung und Steuerung der Unternehmensentwicklung. Berücksichtigt werden zunächst die eigenen Wünsche und individuellen Voraussetzungen. Anschließend stehen die Standortanalyse, wesentliche Punkte beim Praxiskauf und der Praxisbewertung sowie Finanzierungstehmen wie Investition, Leasing und Eigenkapital im Fokus. Abschließend wird auf Standort- und Kooperationspotenziale, Zeitstrahl sowie die Berücksichtigung von Mitarbeitern und Partnern eingegangen

Viele Arztpraxen, die wachsen wollen und sich z.B. im Rahmen eines großen medizinischen Versorgungzentrums (MVZ) zusammentun, sollten im Ankauf die gleichen Dinge berücksichtigen, wie ein Kollege, der eine Praxis gründet.
Das weitere Wachstum in Richtung Gesundheitsunternehmen muss strategisch aufgebaut werden.
Neben der Analyse der eigenen Fähigkeiten und der eigenen Tätigkeitsschwerpunkte, ob man z.B. operativ oder konservativ tätig sein will, ist am Anfang die Standortanalyse wesentlich. Im Rahmen der Standortanalyse kommen Dinge wie Parken, Expansionspotenzial, Gebäude, Aufzug, Statik für eventuelle Anschaffung eines MRT zum Tragen.
Beim Praxiskauf und Praxisbewertung ist man oft den Praxismaklern ausgeliefert. Hier gilt es zu berücksichtigen, ob die Praxis einen Investitionsstau hat, ob die Zulassung der kassenärtzlichen Vereinigung überhaupt übertragbar ist, welche Mitarbeiter übernommen werden können und
welche Qualifikationen diese haben.
Gibt es Leasingverträge, gibt es Kosten in Hinblick auf Entsorgung und Entrümpelung und kann man den Standort so ohne weiteres verlegen?
Wenn man dann in die Praxis neu investiert, sollte man hauptsächlich in Mitarbeiter investieren.
Es gilt, neben dem Eigenkapital Fördermittel zu begründen, Bankkredite, aber auch Leasing von z.B. bei der Anschaffung eines digitalen Röntgens, gegeneinander abzuwägen.
Denkt man über Kooperationen nach, steht sicherlich z.B. im Fachbereich der Orthopädie die belegärztliche Tätigkeit im Vordergrund oder die Honorararzt-Tätigkeit mit Option als Chefarzt in einem Krankenhaus. Zuweisung gegen Entgelt ist prinzipiell verboten trotzdem besteht die Möglichkeit, auch Unternehmer zu sein. Investitionen wie ein MRT, aber auch OP Zentrum sollten gemeinsam durchgeführt werden. Das wichtigste Gut sind Mitarbeiter, die man einbinden und abholen muß. Regelmäßige Personalgespräche sind wesentlich, insbesondere nicht nur zuhören und aufnehmen was den Mitarbeiter stört, sondern auch Konsequenzen daraus ziehen. Ausbilden und fördern mit dem Ziel, den Mitarbeiter um jeden Preis zu halten. Es gibt nichts schlimmeres als ein Azubi, den man voll ausgebildet hat und diesen dann verliert. Im Hinblick auf Partnerschaften ist es wichtig, sich zu prüfen und ggf. auch von einer Zusammenarbeit Abstand zu nehmen. Gerne begleitet durch ein professionelles Coaching oder eine Moderation. Wenn man einen Gesellschaftervertrag macht, sollte dieser ausschließlich durch einen Gesellschaftsrechtler ersrtellt bzw. geprüft werden.
Fazit: Das Unternehmen Arztpraxis ist und bleibt ein Unternehmen und sollte auch wie jedes andere Unternehmen professionell geführt werden.


Referent

Dr. med. Christian Mauch

Wurde 1963 in Ludwigsburg geboren und hat in Stuttgart 1984 das Abitur absolviert. Das vorbereitende Medizin-Studium
begann er in der Stadt Siena in Italien, bis er zum Studienplatz nach Hannover wechselte, wo er 1990 seine Doktor-Arbeit
verfasste. Er absolvierte in der Abteilung für Herz-Thorax und Gefäßchirurgie. Anschließend arbeitet Dr. Mauch als Arzt in
Krankenhäusern in Los Angeles und Schottland.
Anschließend folgten die Jahre der Facharzt-Ausbildung im Deutschen Herzzentrum in Berlin bei Prof. Hetzer. Hier wirkte
Dr. Mauch vor allem auf der Intensivstation, gefolgt von der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie bei
Prof. Haas im Virchowklinikum Berlin, der heutigen Charité. Dort war Dr. Mauch mitverantwortlich für den
Katastrophenschutz des Klinikums und zugleich Teil des Rettungshubschrauber-Teams mit Schwerpunkt
Intensivtransport.
Der Wechsel nach Ulm in die orthopädische Universitätsklinik erfolgte 1994 zur Ausbil- dung zum Facharzt für
Orthopädie. Die jahrelange Arbeit in den Abteilungen Sportorthopädie, Endo Prothetik, Wirbelsäulenchirurgie und
Querschnitts-Station, septische Chirurgie und Tumorchirurgie waren umfassend für seine Ausbildung zum Orthopäden.
Zudem stand das wissenschaftliche Arbeiten mit der Betreuung von Doktorranden, Studenten Vorlesungen, Arbeiten im
Labor bis hin zur internationalen Vortragstätigkeit im Vorder- grund. In dieser Zeit absolvierte Dr. Mauch wichtige
Zusatzausbildungen wie Sportmedizin und Chirotherapie.
Schließlich gründete er 1999 die orthopädische Praxis Dr. Mauch in Stuttgart und startete als Belegarzt im Karl Olga
Krankenhaus.
Seit dem Jahr 2000 betreut Dr. Mauch als Mannschaftsarzt die Stuttgarter Kickers. Diese jahrelange Erfahrung mit
„Hochleistungs-Körpern“ kann er als Kooperationsarzt des Stuttgarter Staatsballetts, der Football Profis von den
Stuttgart Scorpions, der Handball Bundesliga Damen SG BBM aus Bietigheim und seit dem Jahr 2015 auch als ATP
Turnierarzt des „MercedesCup ATP“ Turniers auf dem Weissenhof weiter vertiefen.
Im Oktober 2015 gründet Dr. Mauch mit einem neuem Team das Centrum für Orthopädie – Dr. Mauch in der ich
Maybachstraße 50 am Pragsattel in Stuttgart und wechselt als Belegarzt zum renommierten Robert Bosch Krankenhaus.
Die Maybach Klinik eröffnete Dr. Mauch im November 2016. Das private OP-Centrum ist spezialisiert auf die Versorgung
von orthopädischen Erkrankungen und Sportverletzungen, ambulant sowie stationär mit neun Betten.

Expertenfragen

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